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Globale Wirtschaft

Wie bei der weltweiten Wirtschafts-, Finanz- und Beschäftigungskrise deutlich geworden ist, erfordert eine globalisierte Weltwirtschaft ein wirksames Weltregieren (Global Governance). Der IGB möchte die Regierungszusammenarbeit stärken, um sicherzustellen, dass die soziale Dimension der Globalisierung, einschließlich der menschenwürdigen Beschäftigung und der grundlegenden Rechte von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern im Mittelpunkt der Entscheidungsprozesse der weltweit größten Global- und Regionalinstitutionen steht. Zu diesen Institutionen zählen die G-20, die Weltbank, der Internationale Währungsfonds (IWF), die Welthandelsorganisation (WTO) und die Vereinten Nationen sowie ihre Fachagenturen, insbesondere die Internationale Arbeitsorganisation (IAO) mit ihrer dreigliedrigen Struktur und ihrem Mandat zur Festlegung internationaler Sozialstandards. (...)
Zur Förderung von wirksamen Regeln für das Verhalten von privatwirtschaftlichen Unternehmen arbeitet der IGB auch mit seinen Global-Unions-Partnern zusammen. Gemeinsam streben wir nach internationalen Rahmen für den sozialen Dialog und Kollektivverhandlungen sowie nach Systemen für Corporate Governance, die die Unternehmensleitungen verantwortlich machen für die sozialen Auswirkungen ihrer Geschäftstätigkeit. Dies erfordert eine Kombination aus Kampagnen und Mobilisierungsarbeit mit Advocacy-Arbeit und Lobbying, damit die Politiken dieser Institutionen und Unternehmen das Erreichen von menschenwürdiger Beschäftigung nicht gefährden, sondern unterstützen.
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